Sprachkurs:      Pferd – Mensch

 

                                            

Herzlich willkommen bei G.e.K.o. – Verhaltenstherapie für Pferde

 

Ich behandle Pferde und ihre Menschen für ein besseres gegenseitiges Verständnis!

 

Der Name G.e.K.o. setzt sich aus den beiden Wörtern „Geduld“ und „Konsequenz“ zusammen. Ich persönlich halte diese Eigenschaften für die wichtigsten in der Pferdeerziehung.

 

 

Geduld – Gelassenheit – Vertrauen – Respekt - Dominanz – Konsequenz

 

Dominanz, und das sei hinzugefügt, bedeutet in diesem Kontext nicht, dass Sie Ihr Pferd nach Diktatoren-Art behandeln sollen. Sie sollen Ihrem Pferd lediglich den Weg vorgeben, den es zu gehen hat. Wie ein gutes und starkes (souveränes) Leittier es auch tun würde.

Sie müssen in der Beziehung zu Ihrem Pferd der Ranghöhere sein.

Die Rangordnung klärt sich über subtile kleine Gesten, nicht über Aggression!

 

„So wenig Druck wie möglich, so viel Druck wie nötig!“

 

Verhaltenstherapie für Pferde ist nichts anderes als Tier-Erziehung oder Verhaltensberatung. Einem Tier wird entweder ein erwünschtes Verhalten antrainiert und/oder ein unerwünschtes aberzogen. 

Arbeiten Sie in kleinen Schritten und haben Sie Geduld mit Ihrem Pferd!

Ein altes Sprichwort sagt: „Gut Ding braucht Weile!“.

Verhaltenstherapie bei Pferden ist nur als ganzheitliches Konzept möglich, d. h. der Besitzer muss bei der Behandlung des Pferdes anwesend sein.

Meine Behandlungsmethode ist unspektakulär. Ich werde Ihnen keine Show-Elemente bieten (kein Join-Up, kein Hetzen des Pferdes durch einen Roundpen o. ä.!), aber dafür sind Sie danach in der Lage, selbst Hand an Ihr Pferd zu legen und eine Verbesserung des unerwünschten Zustands herbeizuführen. Die eigene (Mit-)Arbeit ist kostenlos (hoffentlich nicht umsonst!), das wirkt sich natürlich positiv auf Ihren Geldbeutel aus.

Sie brauchen auch kein extra Zubehör (z. B. Stick o. a.) bei mir kaufen. Sie benötigen lediglich ein Halfter und einen Führstrick.

 

Es gibt drei Ursachen, warum die Beziehung Pferd - Mensch so häufig nicht funktioniert:

 

- Unter-/Überforderung

- Mangelnde Konsequenz (heute so, morgen so)

- Vermenschlichung.



Hieraus ergeben sich z. B. folgende Probleme, die jedoch mit Verhaltenstherapie korrigiert werden können:

  • Probleme beim Anbinden
  • Panik vor z. B. Plastikplanen, Sprühflaschen, Regenschirmen, Klappersack, Fahrzeugen usw.
  • Gurtzwang
  • Sattelzwang
  • Buckeln
  • Verladeproblem
  • Pferd lässt sich nicht von der Weide holen
  • Aggressivität (z. B. Treten, Beißen, Umrennen)
  • Respektlosigkeit
  • usw.

 

Die Behandlung sieht folgendermaßen aus:

 

- Analyse

- Behandlung

- Vermittlung von Fähigkeiten, das Gezeigte selbst umzusetzen.

 

Behandlungsdauer: ca. 2,5 Std.

 

Sie lernen bei mir die grundlegenden Sachen, die Sie im täglichen Umgang mit dem Pferd brauchen. Ich sehe mich als (Tier-)Psychologe (nicht als Pferdetrainer) und berate Sie sowohl bei Erziehungsfragen als auch bei Verhaltensproblemen mit dem Pferd. Ich bringe Ihnen keine zirzensischen Lektionen bei und ich gebe keinen Reitunterricht! Auch um die Gymnastizierung Ihres Pferdes müssen Sie sich selbst kümmern.

                    

Nach der Analyse behandle ich gezielt die festgestellten Probleme und es tritt meist innerhalb kurzer Zeit eine Besserung ein. Ich will Ihnen damit zeigen, dass auch in der Partnerschaft mit Ihrem Pferd noch nicht „Hopfen und Malz“ verloren sind. Denn es ist hier wie bei den meisten Tieren. Die Probleme des Pferdes werden fast ausschließlich vom Menschen, in den meisten Fällen nicht einmal böswillig, sondern aus bloßer Unwissenheit, verursacht. Viele Pferde werden schlichtweg zu stark vermenschlicht und dabei auch einem unglaublichen Erwartungsdruck ausgesetzt, mit dem sie nicht umgehen können. Ich erlebe täglich, wie unverstandene Pferde leiden. Und Pferde leiden richtig, d. h. sie entwickeln auch psychische Störungen (Verhaltens- und Zwangsstörungen).

Ist es mir gelungen, den Pferdebesitzer zum Nachdenken anzuregen, ist der erste Schritt bereits getan.

 

Denn merke: Es ist nicht verwerflich Fehler zu machen, aber es ist verwerflich nichts dagegen zu tun!

 

Der zweite Schritt ist die (Boden-)Arbeit mit dem Pferd. Auf diesem manchmal harten Weg stehe ich Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Die Ziele sollten realistisch und auf die Möglichkeiten des Pferdes abgestimmt sein. Und Sie werden staunen, wie schnell Pferde das von ihnen Verlangte umsetzen können und auch wollen. Nach ein paar Wochen Arbeit werden Sie Ihr Pferd nicht mehr wiedererkennen und überglücklich über Ihre Erfolge und Ihre neue Beziehung zu Ihrem Pferd sein.

Das Problem ist eigentlich immer das Gleiche. Pferd und Mensch sprechen nicht dieselbe Sprache, d. h. sie haben ein Kommunikationsproblem.

Ein wichtiger Leitsatz ist deshalb:

 

„Ein Pferd wird niemals lernen zu sprechen, aber wir können die (Körper-)Sprache der Pferde erlernen.“

 

Wichtig ist mir, auch den Besitzer in das Behandlungskonzept einzubinden und ihm das nötige Wissen für einen optimalen partnerschaftlichen Umgang mit seinem Pferd zu vermitteln.

Ich beende z. B. mein Verladetraining erst, wenn auch der Besitzer in der Lage ist, sein Pferd auf den Anhänger zu bringen.

Leider wollen viel zu viele Pferdebesitzer ein Pferd, bei dem alles passt, aber sie wollen nichts dafür tun.

So funktioniert es aber nicht. Nach meiner Grundbehandlung ist der Besitzer gefordert. Tägliches Training, das nicht sehr lang sein muss/darf (höchstens 20 Minuten), ist nötig, um teilweise seit Jahren eingeschliffene Verhaltensweisen zu ändern.

 



Weniger ist manchmal mehr! Überforderung schwächt den Spaß und damit die Motivation am Lernen

 

Ich will damit sagen, dass ein kurzes, dafür richtiges Training wesentlich mehr bringt, als eine Stunde lang eine funktionierende Übung zu wiederholen.

Außerdem ist es enorm wichtig, auch im täglichen Umgang mit dem Pferd konsequent (d. h. immer und auf die gleiche Art und Weise) das Erlernte umzusetzen.

 

 

 

So werden Sie zu einer neuen Partnerschaft mit Ihrem Pferd finden und ich verspreche Ihnen:

Ihr Pferd wird es Ihnen danken!

 

Der Mensch muss lernen zu denken und zu agieren wie ein Pferd, nicht umgekehrt!

 

Also: Lassen Sie sich ein auf das Abenteuer „Sprachkurs: Pferd - Mensch“ und lernen Sie die neuen Dimensionen im täglichen Umgang mit Ihrem Pferd kennen.

Ich freue mich, Sie und Ihr Pferd kennenzulernen.

Bis bald!

Manfred Weindl

Nähere Auskünfte:          G.e.K.o.

                                     Verhaltenstherapie für Pferde

                                     Manfred Weindl

                                     94121 Salzweg, Am Weiher 18

                                     Tel.:         0851/46281

                                     Mobil:      0176/96688259

                                     E-Mail:     manfredweindl@t-online.de